Umkehrosmoseverfahren

Anlagenkombinationen

Umkehrosmoseanlagen decken heute einen sehr unterschiedlichen Leistungsbereich ab. In Betrieb sind Anlagen mit einer Permeatausbeute von einigen Litern pro Stunde für den häuslichen oder Laborbedarf bis zu Entsalzungsanlagen mit einer Leistung von einigen hundert Kubikmetern pro Stunde. Die Auswahl der Membranen, des Permeatortyps und der Anordnung erfolgt unter Berücksichtigung der erforderlichen Permeatleistung, der Einspeisewasserqualität und den Reinheitsanforderungen an das Permeat. Beispiele für Kombinationen von Umkehrosmoseanlagen mit Ionenaustauschverfahren sollen die folgenden schematischen Aufstellungen verdeutlichen.

 

Abbildung 11: Anlage zur Erzeugung von härtefreiem Reinwasser, z.B. als Speisewasser für Dampferzeuger durch Umkehrosmose mit vorgeschalteter Enthärtung. Im Unterschied zu Abb. 3 und 4 wird auch Kieselsäure SiO2 weitestgehend entfernt.

Abbildung 12: Umkehrosmose mit vorgeschalteter Dosierstation zur Konditionierung (Dispergierung von mineralischen Inhaltsstoffen) des Einspeisewassers, mit anschließendem Rieselentgaser und nachgeschaltetem Mischbettionenaustauscher. Durch diese Anordnung erhält man Reinstwasser mit einer Leitfähigkeit <0,2 µS/cm und einem Kieselsäuregehalt SiO2<20 µg/l.


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